Die Übergabestation - so gelangt die Wärme aus der Fernwärmeleitung in die Wohnung

In der letzten Woche wurde beschrieben wie die im Biomasseheizwerk produzierte Wärme mittels Netzpumpen in das Fernwärmenetz gelangt. Doch wie kommt die Wärme von der Fernwärmeleitung tatsächlich in die Wohnungen bzw. Häuser unserer KundInnen?

Fernwärmesystem

Bevor wir diese Frage beantworten, gilt es vorab noch zu erwähnen, dass wir unseren Kunden die Möglichkeiten bieten sowohl Wärme für deren Heizungssytem als auch für die Produktion von Warmwasser zur Verfügung zu stellen. Da nicht alle Heizwerke der Regionalwärme Gruppe auch während der Sommermonate im Betrieb sind, müssen die Kundinnen für die Monate Juni-September für einen Alternative zur Warmwasseraufbereitung sorgen. Diese kann zum Beispiel mittels Boiler oder Solaranlagen gewährleistet werden.

Für die Übergabe der Wärme aus dem Netz muss vor Ort beim Kunden eine sogenannte Übergabestation mit Wärmetauscher, Speicher und integrierter Pumpe installiert werden. Mit Hilfe dieser kann eine optimale Wärmeübertragung, individuell angepasst an das jeweilige Heizsystem des Kunden, gewährleistet werden. Die Größe und Beschaffenheit der Station ist dabei abhängig vom tatsächlichen Wärmebedarf des zu versorgenden Gebäudes.

Anhand eines kurzen Videos unseres Partnerunternehmens HOVAL, wird unter anderem die Funktionsweise einer Übergabestation erläutert:

Die Übergabestation sorgt dafür, dass das in der Hausanlage zirkulierende Heizungswasser durch das zugeführte Wasser aus der Fernwärmeleitung erwärmt wird. Die Funktionsweise ist ähnlich wie die eines Boilers. Wenn das Wasser durch Wärmeabgabe wieder abgekühlt ist, fließt es erneut zurück zur Erzeugungsanlage wo es erneut aufgeheizt wird.

Übergabestation Hoval

 

Regionalwärme Gruppe

St. Gandolf 4/3
9071 Köttmandsdorf / Kärnten

Mo-Do: 08:00 - 16:00 Uhr

Fr:  08:00 - 12:00 Uhr

T: +43 (0) 4220 / 26271
F: +43 (0) 4220 / 26271-4
E: office@regionalwaerme.at