Das Biomasseheizwerk - so entsteht Wärme

 

 

Die Regionalwärme Gruppe plant, baut und betreibt Biomasseheizwerke und die zugehörigen Fernwärmenetze. Doch wie funktioniert eigentlich der Großteil unserer Biomasseheizwerke?

 

 

 

 

Im ersten Schritt ist vorab klarzustellen, dass die Biomasseheizwerke der Regionalwärme Gruppe durch die Verbrennung von hochwertiger Biomasse Wärme und keinen Strom erzeugen!

Wir verwenden für die Produktion der Wärme ausschließlich Biomasse aus Holz in Form von Hackschnitzel, welche wir regional von unseren Lieferanten beziehen.

Der Brennstoff wird beim jeweiligen Heizwerk vor Ort mittels LKW oder Traktor, direkt in einen sogenannten Schubboden abgeladen.

Dieser hat meist ein Fassungsvermögen von 200-500 Schüttraummeter Holz - in den Wintermonaten zu Spitzenlasten kann sich der Bedarf pro Tag auf bis zu 150 Schüttraummeter Holz erstrecken.

 Schubboden

Mittels Schubbodenförderungssystem wird je nach Bedarf das Material selbstständig in den Biomassekessel befördert, in welchem es dann in weiterer Folge verbrannt wird.

Das bei der Verbrennung entstandene Abgas wird durch einen Rauchgasfilter von Flugasche gereinigt. Mittels Kondensation wird dem Rauchgas die Restenergie im Kondensator entzogen und nach Außen (über den Kamin) abtransportiert.

Die entzogene Wärme geht dabei jedoch nicht verloren, sondern kommt über den so genannten Wärmetauscher wieder in die Anlage zurück und gelangt dadurch in die Fernwärmeleitung.

Quelle: in Anlehnung an Korkisch Haustechnik

 Quelle Grafik: in Anlehnung an Korkisch Haustechnik

 

Der Brennstoff Holz wird als CO2 neutral bezeichnet, da beim Verbrennen lediglich das CO2 wieder freigesetzt wird, welches der Baum im Vorfeld für sein Wachstum benötigt.